• 12.05.2022
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Geplatzter Kaufvertrag: Schadenersatzansprüche umfassen Maklerprovision

Hat der Verkäufer einer Immobilie sich eine Pflichtverletzung zuschulden kommen lassen, woraufhin der Käufer vom Kaufvertrag zurücktritt, kann der Käufer die bereits gezahlte Maklerprovision sowie die von ihm entrichtete Grunderwerbssteuer als Schadenersatz einfordern. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

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  • 05.05.2022
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Nebenkosten erhöhen: Was ist möglich und sinnvoll?

Die steigenden Energiepreise werden sich in der Nebenkostenabrechnung niederschlagen – das ist klar. Darum denken viele Mieter und Vermieter nun über eine Erhöhung der monatlichen Vorauszahlungen nach, um Nachzahlungen zu vermeiden. Doch Vermieter dürfen jetzt keine einseitigen Erhöhungen beschließen.

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  • 28.04.2022
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Mietwohnung mit WBS – wer ist berechtigt?

Gerade in Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt stoßen Wohnungsuchende in Immobilienanzeigen immer wieder auf den Zusatz „nur mit WBS“. Doch was heißt das eigentlich und wer darf sich auf die Wohnung bewerben?

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  • 21.04.2022
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KfW-Neubauförderung: Budget innerhalb weniger Stunden ausgeschöpft

Die am Mittwochmorgen gestartete KfW-Neubauförderung von effizienten Gebäuden (EH/EG 40) wurde bereits nach wenigen Stunden wieder gestoppt. Das zur Verfügung stehende Budget von 1 Milliarde Euro wurde bereits im Verlauf des ersten Vormittags komplett ausgeschöpft. Nun startet Stufe 2 der Neubauförderung.

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  • 14.04.2022
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Urteil: Vermieter müssen Hinweisgeber unter Umständen preisgeben

Erhält ein Vermieter oder Verwalter Hinweise auf Missstände oder auf Fehlverhalten eines Bewohners, muss er diesem unter Umständen mitteilen, wer der Beschwerdegeber war. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

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  • 07.04.2022
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KfW-Neubauförderung: Eine Milliarde Euro stehen zur Verfügung

Ab 20.04.2022 können wieder neue Anträge bei der KfW für die „Effizienzhaus / Effizienzgebäude 40 (EH/EG40) – Neubauförderung mit modifizierten Förderbedingungen“ gestellt werden. Dies teilt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit. Das Budget ist begrenzt und die Förderbedingungen werden strenger.

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  • 31.03.2022
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Urteil: Stalker muss Umzug und Kaufnebenkosten zahlen

Wer seine Nachbarn durch beharrliche Bedrohungen mit der Verletzung ihrer Gesundheit oder gar ihres Lebens zum Wegzug veranlasst, kann ihnen zum Ersatz der durch den Umzug entstehenden Schäden verpflichtet sein. Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe verurteilte den ehemaligen Nachbarn eines Ehepaares zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von über 44.000 Euro.

Mann schikanierte seine Nachbarn

Bereits kurz nach deren Einzug im Jahr 2014 begann der 63-jährige Mann damit, seine Nachbarn zu schikanieren. Er beobachtete sie über das normale Maß hinaus, klopfte nachts an die Hauswand und beleidigte sie regelmäßig. Dies gipfelte in zwei konkreten Todesdrohungen gegen das Ehepaar im Jahre 2017: Zunächst drohte er ihnen damit, eine Pistole aus seinem Haus zu holen. Drei Monate später lief er dem Ehemann mit einem erhobenen Beil hinterher. Weil der dieser fliehen konnte, schlug der Nachbar auf die beiden Autos des Ehepaares ein, wodurch ein erheblicher Sachschaden entstand.

Das Urteil: Nachbar muss zahlen

Das Ehepaar zog vorrübergehend in eine Mietwohnung und erwarb dann ein neues Eigenheim. Vor dem Landgericht Mannheim forderten sie 113.000 Euro Schadenersatz und scheiterten. Nun sprach ihnen das OLG Karlsruhe mehr als 44.000 Euro zu. Die Summe setzt sich aus der Erstattung der Umzugskosten sowie der Kaufnebenkosten des neuen Eigenheimes zusammen. Die Wertminderung an dem verlassenen Familienheim und die im Zusammenhang mit dessen Veräußerung angefallene Maklerprovision hat der Senat demgegenüber als bloße Vermögensfolgeschäden bewertet, die außerhalb des Schutzzwecks der verletzten Strafnormen liegen. Insoweit hatte die Klage daher auch weiterhin keinen Erfolg.

[OLG Karlsruhe AZ: 10 U 6/20]

 

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  • 24.03.2022
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Hilfe für die Ukraine – Hausverwaltung und Handwerker schaffen sicheren Wohnraum für geflüchtete Familien

Aufgrund der katastrophalen Zustände in der Ukraine haben wir uns zur sofortigen und uneigennützigen Hilfe für Menschen aus der Ukraine entschieden.

Gemeinsam mit unseren Handwerksunternehmen sehen wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hausverwaltung H.Schomberg GmbH & Co. KG uns dazu verpflichtet, schnellstmöglich Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen.

In Zusammenarbeit mit unseren Handwerkern, der Firma Köse Haustechnik, der Firma Fink Bausanierung, der Firma Kufelin Bausanierung, den Malermeistern Anders & Eifler, der Dachdeckerfirma Fuchs und der Firma Hettwer werden wir aus diesem Grund drei kostengünstige Wohnungen in Ratingen renovieren und anschließend mit den gesponserten Reinigungsprodukten der Firma Tecum Industrieprodukte GmbH komplett reinigen und fertigstellen. Zusammen mit unserer eigenen Haustechnik und unseren Architekturabsolventinnen, Carina Görtz und Nathalie Floriani werden wir die Wohnungen in Eigenleistung und kostenlos in einen guten vermietbaren Zustand versetzen, um geflüchteten Familien, vor allem Frauen mit Kindern, eine behütete Unterkunft bieten zu können.

Es wird geputzt und gearbeitet, Schäden beseitigt, veraltete oder defekte Sanitär- und Elektroobjekte erneuert, Schäden an Decken und Wänden beseitigt, Malerarbeiten werden durchgeführt und sonstige Schäden in den Wohnungen abgestellt. Ziel der Maßnahmen ist es, dass die Wohnungen einen sicheren Ort zum Ankommen und Erholen bieten.

Wir möchten uns hiermit im Namen der Hausverwaltung bei unseren beteiligten Handwerkern und Sponsoren bedanken, die nicht nur ihre kostenlose Arbeitskraft und Freizeit investieren, sondern auch einen großen Teil der Materialkosten übernehmen wollen.

Ein großes Danke geht hier u.a. an die Firma Sonnen Herzog GmbH & Co. KG aus Düsseldorf als Sponsor für das Malermaterial.

Diese Tatsache ist von unseren Unternehmen moralisch eine sehr beachtenswerte Geste, welche wir sehr zu schätzen wissen. Wir können aufgrund dieser tatkräftigen Hilfe schon in ein paar Tagen Familien aus der Ukraine eine sichere und bewohnbare Unterkunft bieten.

Mit dieser ehrenamtlichen Aktion würden wir gerne unseren Beitrag zu der aktuellen Situation leisten und Menschen in Not helfen. Wir freuen uns jetzt schon, anschließend zu sehen, was wir in dieser tatkräftigen Zusammenarbeit erreichen konnten. Besonders wenn wir der ersten Familie eine Wohnung übergeben können.

Abschließend würden wir gerne mit unserer Aktion andere Eigentümer und Hausverwaltungen dazu animieren eventuelle Leerstände zu begutachten und keine Mühe zu scheuen diese als Wohnraum für geflohene Menschen herzurichten. Mit jeder bewohnbaren Wohnung können wir Männern, Frauen und Kindern nach Ihrer Flucht helfen, welche diese Hilfe dringend benötigen.

Da die Wohnungen schon im Laufe der nächsten Woche in einen gut bewohnbaren Zustand hergestellt werden, würden wir uns auf diesem Wege gerne an geflüchtete Familien wenden, welche dringend Wohnraum suchen. Die Vermietung findet professionell über unsere Hausverwaltung statt, mit einem offiziellen Mietvertrag und ohne Untervermietung einzelner Zimmer. Besonders Frauen und Kinder sollen sich in unseren Räumlichkeiten wohlfühlen und einen sicheren Rückzugsort nach ihrer Flucht finden. Sollten Sie also eine bedürftige ukrainische Familie kennen, welche dringend Wohnraum benötigt, melden Sie sich gerne bei uns.

Wohnungen für Ukraine

Wir bieten folgende renovierte Wohnungen zur Vermietung an:

Wilhelmring 1 – 2. OG rechts 01
2 Zimmer, Küche, Bad und Balkon, 39 m²
190,00 EUR Miete
plus Nebenkosten

Wilhelmring 1a – 2.OG rechts
3 Zimmer, Küche, Diele, Bad und Balkon, 79 m²
412,00 EUR Miete plus Nebenkosten

Wilhelmring 3, 4. OG mitte
2 Zimmer, Küche, Bad und Balkon, 42 m²
270,00 EUR Miete plus Nebenkosten

Aktuell sind die von uns renovierten Wohnungen unmöbliert. Sollten Möbelhäuser, Möbelbauer oder Schreiner noch neuwertige bzw. gut erhaltene Einrichtungsgegenstände wie beispielsweise Betten und Kinderbetten mit Matratzen und Bettzeug, Tische, Stühle, Küchenausstattungen, Kleiderschränke oder ähnliches haben und auch anliefern und aufbauen können, so können sich diese Unternehmen gerne an unsere Kontaktdaten der Hausverwaltung wenden. Auch können sich gerne andere Unternehmen melden, welche einen Beitrag zum Projekt „Hilfe für die Ukraine“ leisten möchten.

Jeder kann helfen und jede gute Hilfe zählt!

Bei Interesse können Sie gerne Kontakt aufnehmen über:

H. Schomberg GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Carina Görtz und Peter Altenbach

Mobil: 0172 – 3073542
Telefon: 0211- 35 70 17
Telefax: 0211 – 36 95 18

E-Mail: carina.goertz@schomberg-immob.de
E-Mail: verwaltung@schomberg-immob.de
www.schomberg-immob.de

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  • 24.03.2022
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Ukraine: Wohnraum für Geflüchtete anbieten

Derzeit kommen viele Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland an und erleben große Hilfsbereitschaft: Viele Vermieter, Eigentümer und Mieter möchten ihren Wohnraum zur Verfügung stellen. Doch es gibt einige Dinge zu beachten.

Wohnraum anbieten

Wer Wohnraum anzubieten hat und Geflüchtete aufnehmen möchte, kann dies über verschiedene Internetportale oder bei der zuständigen Kommunalverwaltung anbieten. Mieter dürfen prinzipiell für einen kurzen Zeitraum Menschen aufnehmen (erlaubnisfreier Besuch), danach müssen sie um Erlaubnis bitten. Es empfiehlt sich jedoch die Aufnahme vorab zu besprechen, um Probleme zu vermeiden.

Privatpersonen, die Geflüchtete aufnehmen, erhalten derzeit keine finanzielle Unterstützung. Daher sollten eventuell höhere Nebenkosten eingeplant werden. Inwiefern die Gäste für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen oder ob sie finanzielle Unterstützungen wie Sozialhilfe beantragen, sollte ebenfalls geklärt werden. In einigen Fällen bietet es sich an, mit den Geflüchteten einen Untermietvertrag zu vereinbaren.

Anlaufstellen und Rechtliches

Im Internet finden sich zahlreiche Organisationen, die mit der Bereitstellung von Informationen, der Vermittlung von Dolmetschern und vielem weiteren helfen. In Berlin behandeln zahlreiche Ärzte die Geflüchteten kostenlos; im medizinischen Notfall ist deutschlandweit eine Versorgung gewährleistet. Die Ergo Versicherung bietet eine kostenlose Haftpflichtversicherung für Geflüchtete an, falls sie versehentlich Schäden bei ihren Gastgebern verursachen.

 

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  • 17.03.2022
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Heizkostenzuschuss: Ampel einigt sich auf Verdopplung

Für viele Studierende und Auszubildende sowie Wohngeldempfänger soll der Heizkostenzuschuss doppelt so hoch ausfallen wie ursprünglich geplant. Mit dieser Entscheidung reagiert die Ampel-Regierung auf die aktuelle Energiepreis-Entwicklung. Der Bundestag muss der Entscheidung noch zustimmen.

Einkommensschwächere sollen entlastet werden

Nach früheren Angaben erhalten in diesem Jahr etwa 2,1 Millionen Menschen einen einmaligen Heizkostenzuschuss – vor allem Empfänger von Wohngeld und Studierende mit BAföG. Damit will die Bundesregierung gezielt Einkommensschwächere von den stark gestiegenen Energiekosten entlasten. „Sie sind Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende oder Menschen, die wenig verdienen. Sie können die steigenden Energiepreise nicht so einfach wegstecken. Deshalb sollen diese Menschen mit dem Heizkostenzuschuss eine spürbare Unterstützung erhalten“, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD).

Verdoppelter Zuschuss

Wohngeldbezieher, die alleine leben, erhalten demnach 270 Euro, Zwei-Personen-Haushalte bekommen 350 Euro. Für jeden weiteren Mitbewohner sind zusätzliche 70 Euro vorgesehen. Auszubildende, Studierende und andere Berechtigte erhalten pauschal 230 Euro. Planmäßig soll den Berechtigten das Geld – ohne weiteren Antrag – direkt aufs Konto überwiesen werden. Die Auszahlung soll spätestens zum Ende des Jahres erfolgen. Die Bundesregierung plant zudem weitere Entlastungen für Familien, die keinen Anspruch auf Wohngeld haben sowie Unternehmen, die unter den gestiegenen Energiekosten leiden.

 

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